Volksinitiative 1:12

Posted by on Mai 7, 2015 in Uncategorized | No Comments

Diese Initiative der JUSO lehne ich dezidiert ab. 

Die exorbitant hohen Entschädigungen und die extremen Boni sind ein Ärgernis und die Ursache für diese Initiative der Sozialisten. Das stetige Hochschrauben der Manager Saläre und die Selbstbedienungsmentalität einiger Spitzenkräfte muss aber von den Aktionären und den Verwaltungsgremien auf das vernünftige Mass zurückgeführt werden. Für den Staat darf hier keine neue Aufgabe entstehen. Dass die Löhne zwischen den Sozialpartnern und in den Unternehmen ausgehandelt werden, ist ein massgeblicher Faktor für die sehr erfolgreiche Schweizer Wirtschaft. Die Kontrolle durch die Politik und die Verwaltung ist unnötig.

Bei allem Unverständnis gegenüber den extremen Entschädigungen muss festgehalten werden, dass dafür auch sehr hohe Steuern bezahlt werden. Die Annahme der Initiative würde deshalb zu grossen Einbussen bei den Steuereinnahmen und bei der AHV führen.

Der Ärger gegenüber masslosen Löhnen, die Wut im Bauch und der Neid sind bei dieser Abstimmung schlechte Ratgeber!

Persönlich: Ich war die letzten Jahre in verschiedenen Unternehmen tätig, teilweise in führender Verantwortung. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass auf allen Stufen, auch für die leitenden Funktionen,  gerechte Löhne bezahlt werden. Ich bin der Meinung, dass in den meisten Fällen ein Verhältnis 1:3 oder 1:4 genügt. Führungskräfte auf allen Stufen sind rar. Sie sollen gut bezahlt werden. Nicht alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wollen oder können hohe Führungsanforderungen erfüllen. Die Verantwortung, die Leitung eines Unternehmens anvertraut zu bekommen, darf aber nicht nur monetäre Gründe haben. Eine anforderungsreiche Position ist auch spannend und bietet viele interessante Erfahrungen.